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Nachlese zum diesjährigen K2 Inlinemarathon Köln

Großes Serienfinale zum Saisonende in Köln

Am vergangenen Sonntag gingen bei frischen und leicht windigen, aber dennoch trockenen Wetterbedingungen unzählige begeisterte Fitness- und Freizeitskater sowie ein hochkarätiges und internationales Topathletenfeld in der Domstadt an den Start.

Unser K2 Inlinemarathon Köln, Deutschlands #2, vereinte wieder die spannenden Finalveranstaltungen der nationalen und regionalen Rennserien GERMAN INLINE CUP (GIC) und Westdeutscher Speedskating Cup (WSC).

Das Rennen bei den Männern war geprägt von zahlreichen Ausreißversuchen, Tempoverschärfungen und taktischen Manövern. Lange Zeit bleib eine große, international besetzte Spitzengruppe zusammen.

Erst zum Ende der Rheinufer-Passage konnten sich Livio Wenger (Powerslide Junior Team), Yannick Friedli und Michi Achermann (beide Swiss Skate Team) schießlich vom Hauptfeld absetzen. Kurze Zeit später glückte Letzerem dann eine weitere Attacke und er fuhr den beiden Verfolgern davon. Knapp die Hälfte der Rennstrecke kämpfte der 23-jährige Schweizer somit nur mit sich und der Straße. Niemand konnte mehr in Sichtweite aufschließen. Trotz eines kleinen Sturzes am Neumarkt siegte Michi dann überragend in 1:06:59h mit fast einer Minute Abstand vor dem Verfolgerfeld.

Den Zielsprint dieser Gruppe über die Deutzer Brücke sicherte sich der beste deutsche Skater Felix Rijhnen (Powerslide Matter World Team) vor dem Vorjahressieger und mehrfachen Weltmeister Yann Guyader (Team EOSkates) aus Frankreich.
Für „Wasserboy“ Michi Achermann, wie er sich selber innerhalb des Teams bezeichnet, ist dies der erste große Sieg seiner Skatekarriere.

Von Anfang an lancierte das agile GB Racing Team um Katja Ulbrich immer wieder Attacken in der Spitzengruppe der Frauen und es setzte eine selten dagewesene Dynamik im Feld ein. Jedoch brachte keiner der Ausreißversuche den erhofften Befreiungsschlag – zu gleichstark waren die vertretenen Teams von Powerslide, EO, GOLZE-Girls sowie den Einzelstarterinnen von 2 APN AVON, RPM Poli und Swiss Skate Team.
Das 14-köpfige Feld belagerte sich bis zum Schluss und es kam zu einem Massensprint in Deutz. Dank der Aktivität auf der Strecke schob Katja in nur 1:19:56h mit neuem Streckenrekord die Skates über die Ziellinie. Zeitgleich finishten die Vorjahressiegerin Sabine Berg (Powerslide Matter World Team), die Französin Justine Halbout (2APN AVON), Katha Rumpus (Powerslide Matter World Team), Jana Gegner (Team EOSkates) und Josie Hofmann (Powerslide Junior Team) auf den nachfolgenden Plätzen.

In der "Fitness"-Kategorie siegte die Schweizerin Daniela Sprenger (speed-inliner-basilisk) in 1:24:21h, knapp eine Minute vor Ina Hartlieb (DAV Coburg) und Marie-Louise Bley (TONI CARBONI Racing Team).
Bei den "Fitness"-Männern war Cornelius Rossbach (SC DHfK Leipzig) mit 1:20:37h der Schnellste. Nur eine Sekunde später rollten Florian Drexler (WVC Kassel) und Ruben Lampe (Speedteam Arnstadt-Eisenach) auf die Plätze zwei und drei.

Für die meisten der Topsportler geht es nun in die verdiente Trainingspause. Katja erholt sich beispielsweise in Kürze in Australien und Michi entspannt für ein paar Wochen in Dubai.

An dieser Stelle möchten wir uns als Veranstalter noch einmal für Verwirrung bei der Startaufstellung des gelben Blocks sowie die kurzfristige und nicht genau definierte Startverzögerung entschuldigen. Beides war nicht geplant und soll auch nicht wieder vorkommen!

 



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